Pro-Team Mohrenwirt

Interview mit dem Youngster

Athletenvorstellung: Manuel Hückel

Athlet Manuel Hückel

 

Hallo Manuel. Dein Zugang zum Triathlon ist relativ „frisch“. Wie hat der Sport in dein Leben gefunden?

Ich habe zehn Jahre lang Fussball gespielt. Hin und wieder nahm ich an Lauf- oder Radwettkämpfen teil, aber eigentlich auch nur aus Spaß. 2013 beschloss ich dann, mich in Obertrum für meinen ersten Triathlon-Bewerb anzumelden. Ohne spezifisches Training habe ich dort den Supersprint absolviert – und war sofort begeistert!

 

Wie ging es weiter? Wechselzone Manuel Hückel

Seit 2014 habe ich einen Trainer, der die ganze Saison genau auf mich abstimmt. In regelmäßigen Abständen wird durch Tests überprüft, ob Anpassungsprozesse in meinem Körper stattfinden. Mein Coach und ich beschließen dann zusammen, an welchen Wettkämpfen ich teilnehmen werde. So bin ich auch weg vom Supersprint und hin zur Olympischen Distanz gekommen.

 

Dein Lebensmittelpunkt ist aber nach wie vor die Schule. Wie vereinbarst du Ausbildung und Sport?

Mein Trainer nimmt bei der Planung Rücksicht auf Schule, Ferien und Prüfungszeiten. Unter der Woche trainiere ich meist vor der Schule. Eine zweite Einheit wartet oft auch noch nach dem Unterricht am Abend auf mich. So gehe ich zum Beispiel zweimal pro Woche mit dem Team Mohrenwirt schwimmen. Während der Ferienzeit steht natürlich mehr Umfang auf dem Programm.

 

Auf wie viele Trainingsstunden kommst du ungefähr?

Pro Tag trainiere ich zwischen zwei und vier Stunden. Da ist das Stabilisationstraining mit eingerechnet. Im Schnitt lande ich etwa bei 12 Stunden pro Woche.

 

Was war bisher deine intensivste Erfahrung mit dem Triathlonsport? Triathlon Attersee

Das war eindeutig der Attersee 55.5 Bewerb – der Tag, an dem ich merkte, dass Triathlon mein Traumberuf ist und der Sport ein Teil meines zukünftigen Lebens werden sollte. Obwohl ich vor Kälte zitternd ins Ziel lief, freute ich mich innerlich riesig. Nicht nur, weil es das beste Ergebnis bis jetzt war, sondern auch, weil ich mich selbst in 10-20 Jahren beim Laufen, Radeln und Schwimmen vorstellen konnte.

 

Dein Plan für 2015?

Ich freue mich schon sehr auf meine ersten Olympischen Distanzen. Hauptaugenmerk werde ich auf die Wolfgangsee Challenge und meinen Heimbewerb, den Mondseetriathlon, legen. Außerdem möchte ich die Saison im November in Miami abschließen.

 

Was findest du am Pro Team Mohrenwirt interessant?

Gerade als Nachwuchssportler lernt man extrem viel von den anderen Mitgliedern.  Der Zusammenhalt fühlt sich gut an und sorgt für jede Menge Spaß immer wenn wir uns sehen. Es gefällt mir, dass wir in einer Einzelsportart so etwas auf die Beine stellen können.

Auf Facebook kommentieren: