Pro-Team Mohrenwirt

Markus Fachbach bei der Challenge Salou

Man kann ein Rennen nicht im Wasser gewinnen, aber man kann es verlieren

Markus Fachbach

Man kann ein Rennen nicht im Wasser gewinnen, aber man kann es verlieren“. Diese altbekannte Triathlon-Weisheit musste Markus am vergangenen Wochenende bei der Challenge Salou leider selbst erleben.
Das in diesem Jahr erstmals zur Challenge Serie gehörende Rennen über die Mitteldistanz wurde vom Strand aus gestartet. Markus ging mit hohen Ambitionen ins Rennen, geriet allerdings leider bereits ganz zu Beginn des Rennens ins Hintertreffen. Beim Lauf ins Wasser wurde Markus unbeabsichtigt von einem Konkurrenten geschubst, geriet dadurch ins stolpern und wurde auf den ersten Metern der Schwimmstrecke weit zurückgeworfen. An der ersten Boje nach etwa 400m kam er bereits mit einem deutlichen Rückstand an.

„Als ich aus dem größten Getümmel draußen war und frei schwimmen konnte, habe ich alles versucht um den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herzustellen. Leider ist mir dies nicht gelungen und ich bin als erster Verfolger der 13-köpfigen Spitzengruppe aus dem Wasser gekommen“,

so Markus nach dem Rennen.
Die Radstrecke führte ohne nennenswerte Höhenmeter an der spanischen Mittelmeerküste lang. „Leider ist mir ein solches Missgeschick beim Schwimmen ausgerechnet in einem Rennen mit flacher Radstrecke passiert, wo die Chancen gegen eine große Spitzengruppe doch eher schlecht stehen. Trotzdem habe ich auf dem Rad alles versucht, um meine taktische Ausgangsposition vor dem abschließenden Halbmarathon zu verbessern“, beschreibt Markus seinen Kraftakt auf dem Rad, wo er sich zumindest vom 14. auf dem 12. Platz verbessern konnte.
Beim abschließenden Halbmarathon konnte er dann nochmals einige Plätze gut machen und finishte das Rennen schließlich auf dem 9. Platz. Sicherlich entspricht dieses Ergebnis nicht seinen Ambitionen im Vorfeld des Rennens, aber aufgrund der Rennsituation gelang Markus mit diesem Top-Ten-Finish zumindest noch ein solider Ausgang des Rennens.

 

„Ich bin überzeugt, dass meine Form besser ist als es das Ergebnis der Challenge Salou widerspiegelt und bin daher optimistisch, dass die nächsten Rennen besser laufen werden. Bereits in 2 Wochen bei der Challenge Denmark habe ich die Möglichkeit dies zu beweisen!“

 

Wir drücken die Daumen für die kommenden Rennen und sind gespannt.

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