Pro-Team Mohrenwirt

Michaela, Kathi und Michi am Start

Ein durchwachsenes Wochenende für das Pro Team Mohrenwirt

Michi gewinnt erneut auf der Olympischen Distanz

Während es für das Ehepaar Michaela und Daniel Herlbauer ein gelungenes Rennwochenende war, haderten Michael Rünz mit einer harten Disqualifikation beim Ironman in Vichy und Kathi Wolff mit der Psyche bei der WM in Zell am See.

Auch bei ihrem zweiten Rennen innerhalb einer Woche über die olympische Distanz gelang Michaela Herlbauer ein souveräner Sieg. Beim Faakerseetriathlon in Kärnten, am gestrigen Samstag dominierte die Halleinerin das Rennen nach belieben und kam mit einem deutlichen Vorsprung sowie einer Zeit von 2:01.33 Stunden ins Ziel. “Ich bin mit dem Rennen sehr zufrieden und konnte eine sehr gute Leistung abrufen”, sagt Herlbauer, die sich bei über 1000 Startern hart durch das Feld kämpfen musste. Herlbauer: “Leider sind die Damen im letzten Block gestartet. Das hat es gerade bei den vier Radrunden nicht einfach gemacht.” Auch Ehemann Daniel kann zufrieden sein: Platz vier lässt einen deutlichen Aufwärtstrend der Form erkennen.

Harte Disqualifikation für Rünz
Um einen Podestplatz ist heute Michael Rünz beim Ironman im französischen Vichy gebracht worden. Nach 172 Kilometern auf der Radstrecke wurde er von einem Schiedsrichter mit der roten Karte disqualifiziert und direkt aus dem Rennen genommen. “Ich bin in eine 90-Grad Kurve etwas zu schnell hineingefahren und dadurch einen halben Meter über die Mittellinie gekommen”, erklärt der Deutsche und fügt hinzu: “Die Situation war zu keiner Zeit gefährlich und einfach ein kleiner Fahrfehler wie es an dieser Stelle wahrscheinlich 100 Athleten passiert ist. Eine Verwarnung hätte ich noch verstanden, aber eine Disqualifikation war aus meiner Sicht eindeutig zu hart.” Zu diesem Zeitpunkt lag Rünz in aussichtsreicher Position und hätte beim Laufen eine Podestplatzierung erreichen können.

Wolff musste bei Weltmeisterschaft aufgeben
Mit einem guten Ergebnis wollte Kathi Wolff ihre Rennsaison bei der heutigen Ironman 70.3-WM in Zell am See beenden. Auf der Laufstrecke musste die junge Deutsche in Diensten des Pro-Team-Mohrenwirt jedoch aufgeben. “Mein Kopf hat heute leider nicht mitgespielt, ich konnte mich von Beginn an nicht richtig quälen”, sagt Wolff. “Ich habe so etwas noch nie erlebt, es ist einfach enttäusschend.” Ihre Betreuer haben es zu Beginn der Laufstrecke noch geschafft sie vom Weitermachen zu überzeugen. Vier Kilometer später kam leider das endgültige Aus. Wolff: “Ich hoffe, dass ich dieses negative Erlebnis schnell verarbeiten kann, denn ich möchte vielleicht noch ein Rennen in diesem Jahr bestreiten. Mit dem heutigen Rennen will ich meine Saison einfach nicht abschließen.”

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