Pro-Team Mohrenwirt

Rang Drei bei ersten Rennen in den USA

Ironman 70.3 Miami

Herlbauers Ironman 70.3 Miami

Erfolgreiche Premiere: Trotz Quallenstich schafft die Triathletin Michaela Herlbauer vom Pro Team Mohrenwirt dank einer starken Laufleistung den Sprung aufs Podium beim gestrigen Ironman 70.3 in Miami.

Viel besser hätte das erste Rennen in den Vereinigten Staaten von Amerika für Michaela Herlbauer nicht laufen können. Der dritte Platz beim gestrigen Ironman 70.3 (1,9km Schwimmen, 90km Rad, 21km Laufen) in Miami ist die nächste Top-Platzierung für die Triathletin des Pro Teams Mohrenwirt in diesem Jahr. „Ich hatte ein nahezu perfektes Rennen“, freut sich die Salzburgerin trotz eines Quallenstichs und fügt hinzu: „Ich war überrascht, dass ich auf der windigen und flachen Radstrecke so gut mithalten konnte und beim Laufen bin ich schnell in einen guten Rhythmus gekommen.“ Als Sechste wechselte Herlbauer vom Rad auf die Laufstrecke. An der letzten Steigung schaffte sie es schließlich auf den dritten Platz, um welchen sie bis zum Schluss hart kämpfen musste. Die Amerikanerin Lesley Smith kam mit der schnellsten Laufzeit des Tages noch auf 21 Sekunden an die Mohrenwirt-Sportlerin heran – Herlbauer lief die zweitschnellste Zeit. Mit einer Gesamtzeit von 4:19:41 Stunden musste sich Michaela nur Sarah Haskins aus den USA und der Britin Leanda Cave geschlagen geben.
Mit dem zwölften Platz war auch Ehemann Daniel Herlbauer einigermaßen zufrieden. „Das Schwimmen im Hafen von Miami war wirklich eine Herausforderung. Eine Quallenplage und viel Seegras haben den Bewerb sehr schwer gemacht. Eine Qualle hat mich sogar am Hals erwischt und einige Teilnehmer mussten aufgeben“, sagt Daniel. Bis kurz vor dem Start war nicht klar, ob überhaupt geschwommen werden kann. Auf dem Rad fühlte sich der Triathlet nicht so gut, konnte aber auf der abschließenden Laufstrecke noch sechs Plätze gut machen und schließlich als Zwölfter mit einer Zeit von 4:00:31 Stunden den Zielstrich überqueren.
In drei Wochen werden die beiden Athleten ihre Saison beim Ironman in Arizona beenden. „Ich hoffe, dass die Trainingsbedingungen etwas besser als in Miami sind. Da war es wegen dem starken Verkehr für die Radeinheiten nicht ideal. Ich bin aber zuversichtlich meine Radform noch deutlich steigern zu können“, sagt Daniel Herlbauer. Mit Freude blickt auch Ehefrau Michaela auf die kommenden drei Wochen: „Ich bin auf einem sehr guten Weg und versuche die nächste Zeit gut zu nützen.”

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